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Montag, Dezember 22, 2008

Frohe Weihnachten



Liebe Besucher von Caserta.de,

wieder einmal geht ein Jahr zu Ende und erschrocken überlege ich
wie das so schnell passieren konnte und wo die Zeit geblieben ist.
Ich bin mir sicher, daß es nicht nur mir so geht -
jedes Jahr scheint die Zeit schneller an meinem Leben vorbei zu ziehen.

Ein Pessimist würde wohl der Zeit nachtrauern,
aber ein Optimist würde erkennen, daß Zeit die Angewohnheit hat
bei unangenehmen Dingen langsam zu vergehen
und um so schneller, je schöner es ist.
Wenn die Zeit also wie im Fluge vergeht, kann das nur bedeuten,
daß es uns gar nicht so schlecht geht wie wir uns oft einreden wollen.

Wir sollten die Weihnachtszeit und das nahende Jahresende nutzen
um mal darüber nachzudenken und uns mal wieder

Die Menschen in's Gedächtnis rufen, an denen uns etwas liegt.
Die Menschen bei denen wir uns mal wieder bedanken sollten.
Die Menschen bei denen wir uns vielleicht mal entschuldigen sollten.
Die Menschen an die wir einfach lange nicht mehr gedachte haben.
Und vor allem die Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns!

Unsere kleine Valentina ist jetzt schon über zwei Jahre
und nicht nur zu Weihnachten ein Engel .
Wenn ich sie anschaue, merke ich, daß es mir nicht nur gut geht,
sondern daß ich der glücklichste Mensch der Welt bin.

Deshalb nutze ich die Gelegenheit um an all die Menschen zu denken,
die mit dafür verantwortlich sind, daß es mir gut geht

DANKE !

ein frohes Weihnachtsfest und viel Glück im neuen Jahr

Christine Caserta
und Familie

Freitag, März 16, 2007

Die erste Reise mit Baby

Die letzten Tage haben wir einen Kurzurlaub gemacht, den ersten mit Baby. Am Samstag nach dem Babyschwimmen ging es los - das erste Ziel war Mortara, wo meine Schwägerin mit ihrem Mann lebt. Dort wollten wir das Wochenende verbringen, um dann am Montag zurück nach Zürich zu fahren, wo Franco beruflich zu tun hatte.
Der Urlaub war eine Übung in vielerlei Hinsicht:
1. Gepäck: da wir mit dem Golf gefahren sind und noch Material von Francos Firma sowie Geschenke für Angi mitnehmen mussten, waren wir doch sehr eingeschränkt. Doch es hat geklappt: Bekleidung für uns alle drei für 5 Tage habe ich ausreichend in einer Reisetasche untergebracht. Für Kosmetikzeugs reichte für uns drei mein Beautycase... und da hätte man sich auch noch weiter einschränken können. Dann hatte ich ein Paket Windeln und ein Paket Feuchttücher sowie die großzügig gepackte Wickeltasche für die Maus dabei...
Der Kinderwagen blieb daheim, dafür kam der Babybjörn mit. Die Kameratasche musste natürlich mit und Francos Laptoptasche.
Was zuviel war:
- Die Winterjacken (OK, mit dem Frühlingseinbruch konnte keiner rechnen!)
- Für 5 Tage hätte ein halbes Windelpaket locker gereicht
- Duschgel, Shampoo etc. da kann ich mich das nächste mal deutlich einschränken... die Hälfte des Zeugs hat keiner angefasst, zumal es ja im Hotel noch zusätzlich Pröbchen gab.
Was gefehlt hat:
- ein zweites Paar Schuhe, mir haben am zweiten Tag echt die Füße geglüht
- Reserve-Wickelunterlage
- Einmalwaschlappen

2. Verpflegung
Das war schon eine Herausforderung... wir wollten möglichst günstig davonkommen, so habe ich am Tag vor dem Aufbruch Frikadellen gebraten (von 700g Hackfleisch), 6 Brötchen, davon zwei belegt, wir hatten klein geschnittenes Gemüse und Weintrauben dabei, dann Bockwürstchen, Schnitzel, Kabanossi (alles fertig gekauft und so sehr haltbar), Tassensuppen für im Hotel.
Zum Glück hat Franco in dieser Zeit seine Diät (LowCarb) ausgesetzt... so war es nicht so sehr kompliziert.
In Mailand konnten wir ja ganz normal bei Angi und Antonio essen, in Zürich haben wir dann Brioche und Margarine fürs Frühstück besorgt und ansonsten fast ausschließlich die Reste gegessen, die wir noch hatten. Einen Abend waren wir dann noch zum Essen eingeladen worden...
Alles in Allem hat das ganz gut geklappt - nur Getränke waren es zu wenig...

3. Baby an Bord
So lieb und brav unsere Maus ist, 8 Stunden still sitzen sind einfach viel. Trotz Pausen fast alle zwei Stunden mit Stillen war am Gotthardtunnel die Geduld der kleinen dahin. Ab da half alles singen nicht mehr.
Ansonsten ist das alles eigentlich recht problemlos gelaufen. Stillen im Auto klappt prima, bei den Übernachtungen hat sie anstandslos bei uns im Bett geschlafen. Die Nächte wurden zwar immer unruhiger, zuletzt wollte sie fast alle 1-1,5 Stunden essen, aber das wars auch schon an unangenehmlichkeiten.
Ich hätte mir nur an Stelle der Wickeltasche einen Rucksack gewünscht, denn durch die schiefe Belastung zusätzlich zum Babybjörn taten mir furchtbar die Schultern weh.

Ich bin froh wieder daeim zu sein!
Und die Maus hat etwa drei Tage gebraucht, um wieder in der nacht ruhig schlafen zu können!

Ich bin gespannt, wie es das nächste Mal wird... geplant ist es für den Mai.

Dienstag, Januar 23, 2007

boot 2007

In Anbetracht unserer finanziellen Situation mag es vielleicht unklug erscheinen, sich ein Hobby wie das Tauchen zu leisten, jedoch wollen wir versuchen nicht darauf zu verzichten. In den vergangenen Monaten habe ich eine hübsche Summe angespart, um meine Ausrüstung zu vervollständigen. Die geplante Anschaffung ist ein Atemregler und auf der Messe in Düsseldorf wollen wir versuchen ein günstiges Angebot zu bekommen.
Natürlich haben wir uns im Vorfeld gut informiert, und die Wahl für ein bestimmtes Modell ist fast entschieden: Der Hersteller heißt Sherwood, das Modell Magnum. Preise kennen wir aus dem Internet, jetzt gilt es sich vor Ort beraten zu lassen und einen günstigeren Preis zu bekommen.
Tatsächlich finden wir ein sehr günstiges Angebot und ich kaufe den Sherwood Oasis, der etwas mehr Ausstattung hat als der Magnum, mit Octopus und mit dem Mares Airlab als Computer.
Bei Camaro bekomme ich eine Haube und aus dem neuen Seamless-Programm ein Neopren-Shirt und Handschuhe. Außerdem kaufen wir viel Kleinkram bei unterschiedlichen Shops. Jetzt fehlt mir, genau wie Franco, nur noch ein Jacket zur vollständigen Ausstattung. Aber diese Anschaffung wird noch warten müssen. Trotzdem darf man träumen und wir haben auf der Messe ein paar unterschiedliche Modelle anprobiert. Ich habe mich fast für das Mares Kaila entschieden, ein Hybridjacket (Auch wenn es farblich nicht recht passt... ). Zur Auswahl stünde noch ein weiteres Hybrid-Damenjacket: Das Diva LX von Seaquest, welches noch leichter ist und sehr gute Bewertungen hat. Das Kaila gefällt mir besser, von Passform und Ausstattung her, aber derzeit fehlt es mir noch an Erfahrung... bisher habe ich nur ADV Jackets getaucht. Wir sind auf dieser Messe also erfolgreich viel Geld losgeworden.

Die ganze Zeit war unser Baby dabei, sicher in der Bauchtrage abwechselnd bei Mama und Papa. DAs hat gut geklappt. Gestillt haben wir vorher im AUto, dann auf einer Toilette (was nicht so schön war... ich mags nicht, ständig beim Stillen angelabert zu werden, außerdem war es nun mal der Waschbereich einer Damentoilette: gemütlich ist anders.) DAs nächste Mal haben wir in einem gesperrten Treppenaufgang gestillt. Das war OK, relativ ungestört und mit frischer Luft. Zum letzten Mal gestillt habe ich dann schon wieder im Auto, da war es zwar kalt, aber ansonsten klappt das problemlos. Die Heimfahrt lief problemlos, Valentina schläft dabei meist ein. So auch diesmal trotz nasser Windel. Eigentlich hatten wir vor an der ersten Raststätte zu wickeln, doch wecken wollte ich sie dafür nicht.
Wir sind alle nach diesem Tag ganz schön kaputt und froh wieder daheim zu sein. Ich freue mich schon auf die nächste Gelegeheit, die neuen Sachen zu testen... vielleicht fahren wir dafür ins Montemare nach Rheinbach.

Samstag, Januar 20, 2007

Geld vom Staat?

Langsam wird es Zeit sich Sorgen zu machen. Dass wir kein Elterngeld bekommen - nun, das ist traurig und ungerecht, aber das wussten wir ja. Nun hat sich herausgestellt, dass auch der Antrag auf Erziehungsgeld abgelehnt wurde... Es gibt also keine Hilfe vom Staat für meine kleine Familie, wenn man einmal von den 154,-€ Kindergeld absieht. Damit wird es nicht nur knapp - es wird sehr knapp. Und ich komme nicht umhin, ich muss zusätzlich Geld nach Hause bringen. Bloß wie?

Mein Baby ist noch keine zwei Monate alt und ich kann und will es noch nicht alleine lassen. Zudem bin ich überhaupt nicht bereit, Valentina bei jemand anderem als Franco zurück zu lassen. Das bedeutet, auch wenn wir die Stillmahlzeiten durch Abpumpen überbrücken und wenn ich mich dazu durchringe, über 100km zwischen mein Baby und mich zu bringen (was für mich momentan unvorstellbar ist), könnte ich bei meinem alten Arbeitgeber ausschließlich Montags arbeiten. Weitere Arbeitszeit kann ich nur in Heimarbeit zur Verfügung stellen. Mal abgesehen von der vagen Möglichkeit, dass ich Valentina mit zur Arbeit nähme... Ich schätze mal, dafür ist es zu früh.
Also suche ich nach anderen Möglichkeiten... einen Minijob, zu dem ich mein Baby mitnehmen kann oder den ich hier von zu Hause tätigen könnte. Das ist leichter gesagt als getan.

Alles ist noch so ungewiss, dass es einem Angst macht...

Montag, Januar 15, 2007

Noch ein Baby

Gestern, am 14. Januar 2007 um 12:29 Uhr, kam die kleine Laura Stupecky zur Welt. Sie war bei der Geburt 52 cm lang und 3440 g schwer.
Ihre Eltern, Anne und Martin, waren schon lange recht ungeduldig gewesen, nun ist es vollbracht und alle sind wohlauf. Laura kam in der HSK in Wiesbaden zur Welt, eine riesige Klinik, die von Außen fast wie ein Hotel wirkt.
Heute sind wir schon dort gewesen, zum Gratulieren und Bewundern, und natürlich wollten wir Valentina ihre zukünftige Spielkameradin vorstellen... allerdings muss ich sagen, dass Valentina nicht wirklich viel Interesse hatte. Aber dafür ist es ja auch noch viel zu früh!
Anne und Martin sind überglücklich... Martins Kommentar zur Geburt: "Das war ein Schlachtfeld!". Anne ist noch recht angeschlagen, aber ich weiß ja aus eigener Erfahrung, dass sich das schnell gibt. Und die kleine ist so winzig!

Erstaunlich finde ich eigentlich nur, dass Anne ausdrücklich Besuch wünscht und auch ein Telefon angemeldet hat. Ich dagegen war so froh um die ersten Tage im Krankenhaus, in denen ich die Außenwelt weitestgehend von mir und meinem Baby fernhalten konnte... bzw. in denen Franco dafür gesorgt hat, dass nur sehr wenig Besuch kam und auch nur dann, wenn er dabei war...

Freitag, Januar 05, 2007

Armes krankes Baby...

Ich finde das ziemlich unfair: Valentina ist gerade mal 33 Tage alt, und die Hälfte dieser Zeit kämpft sie nun schon mit ihrem Schnupfen. Anfangs hatte sie auch noch schlimm Bauchkrämpfe, aber das ist nicht mehr so schlimm, seit ich keine Milch mehr trinke. Anscheinend liegt da noch eine Unverträglichkeit vor.
Wenn sie jetzt noch mal schlimm Bauchweh hat, gebe ich ihr die Simplex-Tropfen. Das dauert dann etwa 20 Minuten und dann scheint es besser zu werden.

Aber an ihrem Schnupfen kann ich durch meine Ernährung nichts ändern. Sie bekommt seit 2 Wochen Globuli auf Empfehlung der Hebamme und Kochsalzlösung (0,9%) in die Nase getropft... nachdem die ANgelegenheit weder besser noch schlechter wurde, habe ich ihr kurz vor Sylvester noch Nasentropfen besorgt, die abschwellend wirken sollen.
Die helfen auch kurzfristig, aber ich kann ihr die ja nicht ständig geben!

Heute war ich deswegen mit Valentina beim Kinderarzt. Er hat ihre Lunge, ihre Ohren und ihren Hals auf eventuellen Befall untersucht, da aber da alles in Ordnung ist, soll ich mir keine Sorgen machen. Sie muss das mit dem Schnupfen selber bekämpfen... arme kleine Maus.
Ich darf ihr so oft wie nötig Salzwasser in die Nase träufeln, die Nasentropfen aber nur noch Nachts, wenn es gar nicht mehr anders geht. Ihr Bettchen soll so stehen, dass ihr Köpfchen deutlich höher als der Rest von ihr liegt und ansonsten können wir nur abwarten...

Donnerstag, Januar 04, 2007

Urlaubsplanung

Mit Baby wird alles komplizierter? Zumindest für die Urlaubsplanung trifft das zu:

Wir hatten überlegt, zusammen mit Freunden nach Spanien zu fliegen, wo wir schon im letzten Jahr zu Beginn meiner Schwangerschaft waren. Dort hat eine Kollegin von Franco ein Haus, welches sehr schön ist.
Unsere Freunde Anne und Martin werden dann aber auch ein Baby von wenigen Monaten haben, so dass die Logistik echt aufwändig würde: 4 Erwachsene und zwei Babys mit Gepäck für ca. 10 Tage, zusätzlich zwei Kinderwagen, zwei Tauchrucksäcke. Das passt in kein normales Auto. Eigentlich kann ich mir kaum ein Fahrzeug kleiner als ein LKW vorstellen, wo das alles hineinpassen soll!
Letztendlich ist der Plan an den Finanzen gescheitert... wir fahren wahrscheinlich dieses Jahr doch lieber an die Ostsee. Eventuell wieder nach Fehmarn, wo Franco im letzten Jahr tauchen war, oder in die Nähe der Insel. Ein Ort namens Hohwacht ist im Gespräch, da zumindest Anne und Martin dort eine Unterkunft hätten.
Wahrscheinlich wird das Wasser auch im Juli kalt sein, aber wir haben ja unsere Tauchanzüge... Der Vorteil ist, dass wir dann mit unseren eigenen AUtos fahren könnten und mit einer Tankfüllung wahrscheinlich am Ziel wären... das ist ein anderer Kostenpunkt als ein oder zwei Mietwagen in Spanien...
Nach Spanien können wir dann ja im nächsten Jahr fahren, wenn wir finanziell wieder etwas gesichterter da stehen und Valentina schon etwas älter ist.

Im Herbst, wahrscheinlich im Oktober, fliegen wir wahrscheinlich nach Sizilien. Wir müssen Valentina ja auch der italienischen Verwandschaft "vorführen". Außerdem ist es schon so, dass wir einmal im Jahr die Familie besuchen wollten... und auch dort kann man tauchen. Wenn alles klappt, übernachten wir nicht bei der Familie in Biancavilla, sondern am Meer in Taormina... dort waren wir letztes Jahr im Sommer und Franco war von den Umständen beim Tauchen sehr begeistert.